Es wurde ein Protein entdeckt, das den Windpocken- und Gürtelroseviren dabei hilft, in Wirtszellen einzudringen
Unter den 8 Arten von Herpesviren werden Windpocken und Gürtelrose durch das Typ-3-Virus – Herpes Zoster – verursacht. Eine Ansteckung mit Viren erfolgt im Kindesalter, wenn ein Kind an Windpocken (Windpocken) erkrankt. Nach der Genesung verbleiben Viren lebenslang in den Nervenzellen der Spinalganglien und provozieren unter ungünstigen Bedingungen, die zu einer Abnahme der Immunität führen, das Auftreten oder die Verschlimmerung der Krankheit – Herpes Zoster. Besonders anfällig für die Erkrankung sind Personen mit verminderter Immunität. Bei Exazerbationen wandert das Virus in den entsprechenden Hautbereich, befällt Epithelzellen und Nervenenden und verursacht eine schmerzhafte Komplikation – die postherpetische Neuralgie, die über Monate und Jahre anhält.
Das Foto zeigt Schindeln.
Forscher des Instituts für Allergien und Infektionskrankheiten (USA) haben ein Protein entdeckt, das das Eindringen des Varicella-Zoster-Virus in Wirtszellen erleichtert.Die Virologen Jeffrey Cohen und Dr. Qing Ju Li fanden heraus, dass sich auf der Oberfläche des Virus ein spezielles Protein (Glykoprotein E) befindet, mit dem es sich an das Insulin spaltende Enzym bindet und tief in die Zelle eindringt und diese infiziert.
Vor einigen Jahren entdeckte eine Gruppe von Forschern unter der Leitung von Dr. Cohen, dass das Virus seine Fähigkeit verliert, Zellen zu infizieren, sobald Glykoprotein E entfernt wird. Jetzt müssen wir seinen Rezeptor finden.
Diese Studien werden Wissenschaftlern dabei helfen, neue Behandlungsmethoden für Windpocken und Gürtelrose zu entwickeln.
Die Studie wurde in der Fachzeitschrift veröffentlicht Zelle.